Erfahrung: Wochenende mit dem SMAFO Two

SMAFO Two - Pause an der Lippe
Willkommen auf dem schmalen Grad. Denn natürlich bin ich voreingenommen – Ich arbeite für SMAFO. Aber genau deswegen kann ich im folgenden meine Erfahrungen mit unserem neuen E-Bike SMAFO Two schildern.

Denn ich bin Fan und möchte meine Praxis gerne mit Euch in diesem Blogpost teilen. Fan-Faction, sozusagen.

Die Bilder in diesem Post sind auf einer Tour von Paderborn nach Lippstadt entstanden. Das sind ca. 45 km, die ich, erstens mit recht hoher Unterstützung gefahren bin und zweitens mit einiger Restladung im Akku beendet habe. Kurze Info, ich wiege ungefähr 75 Kilo und bin knapp über 180 cm groß. Wäre ich mit niedrigerer Unterstützung gefahren, wäre ich auch mit einer Akku-Ladung hin und zurück gekommen. Aber, und da mache ich mir nichts vor, zügiges Voran- und nicht ins Schwitzen kommen haben eben einen großen Reiz. 

Das SMAFO Two im Grünen Winkel in Lippstadt.

Im Vergleich zu unserem Vorgängermodell fährt sich das SMAFO Two in jeder Hinsicht besser. Gut – es wäre auch schlimm wenn es nicht so wäre. Einzig der tiefe Durchstieg des Waverahmens ist etwas schmaler geworden, denn das erhöht die Stabilität des Rahmens. Dass man generell mittlerweile in der Lage ist stabile Rahmen mit tiefem Einstieg zu bauen, die im Wiegeschritt nicht merklich flexen, ist wirklich ein großer Schritt nach vorne. 

Erfahrung kommt von Fahren


Ich bin früher viel Mountainbike gefahren. MTBs fuhr man immer schon mit sehr kleinen Rahmen, damit man in brenzligen Situationen mehr Abstand zum Oberrohr hat (gerade als Mann, liebe Machos). Dass sich heutzutage ein stabiles Fahrrad und die Abwesenheit eines Oberrohrs nicht mehr ausschließen, empfinde ich als Befreiung. Ich sehe jedenfalls bei einem City-Rad keinen Grund mehr ein Oberrohr zu verbauen. Die Vorteile eines Waverahmens (mehr Komfort, mehr Sicherheit) sind einfach zu groß.

Bei der Tour ist mir mal wieder aufgefallen, dass ich weniger Rad fahre als früher und dass ich die Fahrt von Paderborn nach Lippstadt ohne E-Bike wohl gar nicht erst angetreten hätte. Der E-Antrieb nimmt die Angst vor der zu großen Anstrengung, denn ich bin ja schließlich zum Spaß nach LP gefahren, nicht zum Training. 

Pause an der Lippeaue.

Das SMAFO Two war dabei sehr unkompliziert. Es fährt sich angenehm, der Geradeauslauf ist super, das Two ist trotzdem wendig genug und dank des E-Motors konnte mir der Gegenwind egal sein. Je nachdem wie stark man sich unterstützen lässt hört man natürlich den Direct Drive Motor, erinnert mich ein bisschen an Fahrgeschäfte auf einer Kirmes, wenn sie ihre Fahrt aufnehmen. Logischerweise bei weitem nicht so Laut, wie ein Musik-Express.

Auch auf einer Radtour macht das SMAFO Two eine gute Figur

 Was mir bei den ersten Ausfahrten mit dem SMAFO Two aufgefallen ist: Mein Hintern musste sich erst an den Sattel gewöhnen. Mittlerweile ist mein Sattel/Hintern Verhältnis sehr gut. Generell ist das auch bei unseren Probefahrten eine häufig gestellte Frage, wie ist das mit dem Sattel? Warum ist der nicht breiter, warum ist er nicht weicher? Das SMAFO Two ist als City-Rad ausgelegt, dass man intensiv nutzen können soll. Und wenn man länger im Sattel sitzt, dann ist ein etwas strafferer Sattel genau richtig, man braucht ein wenig Eingewöhnung, aber auf Dauer ist er für die meisten Personen deutlich bequemer als eine ganz weiche Gel-Variante.

Auch im Wiegeschritt wenig Flex im Rahmen.

Ich habe die Strecke übrigens mit Komoot navigiert. Das ist eine App wie Google Maps, aber auf die Bedürfnisse von Radfahrenden zugeschnitten. Man kann POI setzen und die Navigation klappte hervorragend, trotz dessen ich nur via Sprachanweisung der (für mich neuen) Route gefolgt bin. Die Basisversion der App ist kostenlos und ich kann sie wirklich empfehlen, genau wie eine Testfahrt mit unserem SMAFO Two.